Dass die Zensur mitunter enervierende Ausmaße annimmt, mussten heute auch die Redakteure der New York Times feststellen. Bei einem Artikel zu den amerikanisch-iranischen ‘Beziehungen’ galt es, diverse Informationen herauszustreichen…
Fertig redigiert sieht das Ganze dann so aus:




Zunächst mal ist Zensur die staatliche Einlfußnahme auf Medien, nicht zur Verwechseln mit der Schere im Kopf die manche (Chef)-Redakteure haben mögen. Ich weiß nicht um die Vorgeschichte dieses Artikels, bisweilen aber muss auch bei Meinungsäußerungen schlicht daran gedacht werden, dass Tatsachenbehauptungen einer Überprüfung standhalten müssen.
@ Thomas: Da hast Du in der Tat recht, dass Tatsachenbehauptungen einer Überprüfung standhalten müssen. Diesmal war es wohl weniger die Schere im Kopf der Chefredaktion, denn die Auflagen des CIA, die zu den Schwärzungen im Artikel führten (s. hier: http://www.nytimes.com/2006/12/22/opinion/22precede.html)
Insbesondere, wenn ich mir den Artikel zu den kürzlich stattgefundenen Kinderpornografie-Ermittlungen durchlese…
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26963/1.html